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14/Apr/1999 Der Krieg und die politische DimensionDer Krieg im benachbarten Ex-Jugoslawien hat für Bulgarien relevante innen- und außenpolitische Dimensionen. Auf der einen Seite droht die Krise im Land, auf der anderen Seite winkt ein verstärktes Engagement der westlichen Länder nach Kriegsende. 19 Millionen DM hat Bulgarien der unterbrochene Warenverkehr über Serbien inzwischen gekostet. Das wirtschaftlich noch nicht stabilisierte Land steht vor dem Ausbluten - daher wurde ein ANTI-KRISEN-PROGRAMM erlassen, das ab sofort in Kraft tritt. Das PROGRAMM soll den äußerst zähflüssigen und zum Teil gefährlichen Waren- und Personenverkehr über Rumänien zu verbessern und neue, den Umständen gewachsene Auslandsinvestoren für Bulgarien finden. Wesentlich für Bulgarien ist der Dialog mit den USA - bei dem in der vergangenen Woche stattgefundenen Treffen der sogenannten "Front-Staaten" bekräftigte Madeleine Albright der Außenministerin Bulgariens Nadeschda Mihailowa gegenüber ein verstärktes Engagement des Westens für die vom Krieg betroffenen osteuropäischen Länder nach dem Krieg - eine Art Marshall-Plan. 19 miliona DM e meschduwremenno sagubata na Balgaria ot prekasnatia stokow transport pres Sarbia. Stranata bse oschte ne e stabilisirana ikonomitscheski - satowa schte se realisira ANTIKRISISNA PROGRAMA kojato wlisa w sila wednaga. Programata predwischda kompensirane i podobrjawane na trudnia i tschastitschno opasen pat pres Rumania i namirane na podhodjaschti nowi inwestitori sa Balgaria. Saschtestwen sa Balgaria e dialoga s Saedinenite Schtati - na sastoialata se sreschta na "frontowite darschawi" Madeleine Albright potwardi na wanschnija ministar na Balgaria Nadeschda Mihailowa tsche sled woinata schte ima usilen engaschiment, edin wid Marshall-Plan sa istotschno-ewropeiskite strani, sasegnati ot tasi woina. Leonie Hodkevitch / l.hodkevitch@klangforum.at | |||
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